Documenta 2017: „Schwarz ist die Farbe des Lichtes“

28 Juni 2017

Paradox und gewollt künstlerische Lounge für die documenta 14

Das Herzstück des Konzepts: schwarze Möbel. Es sind unterschiedliche Sessel, Stühle, Tische, Leuchten verschiedener Hersteller, Designer und Stile, die eklektisch zusammengebracht werden.

Durch die schwarze Monochromie wird die Wahrnehmung der Besucher subtil gelenkt. Der Fokus liegt nun auch auf Material, Oberfläche, Verarbeitung, Proportion und Form. Genau darin spiegeln sich unterschiedliche Designhaltungen, Tendenzen und Entwicklungen als weiterer Bezug zur documenta, die eben verschiedenste Positionen der Kunst auslotet. Je nach Bedarf und Situation lassen sich die Möbelstücke zu immer wieder neuen, größeren oder kleineren Lounge- und Sitzgruppen formieren. So bilden sich neue Gefüge, die auch den Charakter des Interiors ändern. Es entsteht eine kompromisslos schwarze Lounge, eine radikale Interiorwelt, die auf puristische Weise die Designavantgarde versammelt und durch die großen Fenster den Blick für die ebenso radikale Kunstwelt draußen öffnet. Die Farbe Schwarz bildet den Rahmen für die stetige Veränderung der Lounge. So wie das Format documenta an sich die Klammer ist für den prozessualen Charakter der Kunstausstellungen. 

Die Innenarchitektin Nicole Miller hat gemeinsam mit dem Büro lange+durach ausgewählte Highlights des Möbeldesigns zusammengebracht – darunter sowohl Klassiker als auch Neuheiten unserer Kunden Arco, Arper, Flötotto, Foscarini, Petite Friture und Thonet. Ihr gemeinsamer Nenner ist die Farbe Schwarz. Ab sofort stehen Sie bereit, um sich den Gästegruppen in der documenta Lounge zu präsentieren und ihnen einen inspirierenden Aufenthalt mit spektakulärem Blick auf die Kunst in der Karlsaue zu bereiten. 

 

 

 

Fotos: Constantin Meyer, Köln